Therapeutisches Boxen für Krebspatient*innen

 

 

Chemobrain

 

Kognitive Störungen bei Krebs

 

Als Krebspatient*in bemerken Sie evtl. folgende Veränderungen an sich: schlechtere Konzentrationsfähigkeit, Wortfindungsschwierigkeiten, Vergesslichkeit. Diese Symptome kannten Sie vielleicht vor Ihrer Diagnose noch nicht. Diese Auffälligkeiten können Symptome eines sogenannten Chemobrains sein.

 

Der Begriff Chemobrain irritiert, da die Symptome – nicht wie bisher angenommen – durch eine Chemotherapie entstehen sondern die Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach der Krebsdiagnose sein können. Dies haben Fachleute der Uniklinik München in einer Studie an Brustkrebspatientinnen herausgefunden (s. Journal of the National Cancer Institute). Die Arbeitsgruppe um Hermelink untersuchte insgesamt 226 Patientinnen unter 65 Jahren, von denen 166 eine Krebstherapie erhielten. Die restlichen Versuchspersonen waren im Screening negativ getestet worden. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten die Patientinnen zwar eine kognitive Verschlechterung – die aber betraf nur jene Frauen, die gleichzeitig Symptome der Belastungsstörung zeigten. Ein Zusammenhang mit der Chemotherapie besteht nach den Daten nur in einem Punkt: Die Patientinnen waren im Reaktionstest etwas langsamer als die gesunde Kontrollgruppe. Hermelinks Team vermutet hier tatsächlich einen Zusammenhang mit Nervenschäden durch die Medikamente. Probleme wie Konzentrationsstörungen dagegen führt die Forscherin auf die Krebsdiagnose selbst zurück, die von vielen Menschen als traumatisches Erlebnis empfunden werde.( https://www.spektrum.de/news/chemobrain-kommt-nicht-durch-chemotherapie/1455097).

 

Unsere mehrjährige boxtherapeutische Erfahrung in der Arbeit mit Klient*innen mit einer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) haben uns gezeigt, dass das therapeutische Boxen mit der bilateralen Hemisphärenstimulation (ähnlich wie beim EMDR) die Konzentrationsfähigkeit wieder stärken kann. Darüber hinaus stärkt das Boxen das Selbstbewusstsein und macht auch noch Spaß.

 

Unsere Boxtherapeut*innen sind ausgebildete Traumapädagog*innen und Systemische Traumatherapeut*innen und unterstützen Sie gern.

 

Weitere Informationen erhalten Sie in einem kostenlosen Informationsgespräch von Ulrike Angermann, Tel.: 0163 23 77 233, email: kontakt@trauma-und-sport.de


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